FWC - Der Musikreview Podcast

FWC - Der Musikreview Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:01: Oh, aber Taylor Swift machen wir doch auch nicht.

00:00:02: Ich wusste damit krieg ich dich!

00:00:04: Das ist so ein bisschen dieses Mal nach Zahlen-Ballade.

00:00:07: Diese

00:00:07: ganze Song besteht aus geilen Melodien.

00:00:10: Hier schlummert etwas was mich sehr ansprechen könnte

00:00:12: Einer meiner Lieblingssongs des Jahres bis jetzt komplett krass.

00:00:16: Schlafen mal drüber Gib dir noch eine Nacht.

00:00:24: Hallo und herzlich willkommen zum FWC.

00:00:27: Mein Name ist Jan, bei mir ist Erik.

00:00:29: Servus, Jan!

00:00:30: Und dieser Erik sagt dem ihr eines Tages... Hey Jan lasst doch über Olivia Rodrigo sprechen und ihr Album.

00:00:37: You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love.

00:00:40: Das machen wir heute und deshalb stelle ich dir aber auch direkt die Frage weil ich kenne diese Frau natürlich weil sie ist sehr populär seit jetzt mehreren Jahren immer mal wieder aufgetaucht oft im Radio gehört Aber jetzt so ein Album besprechen, das ist bei uns ja auch immer eine Heidenarbeit, die da auf uns wartet.

00:00:55: Das ganz ganz oft zu hören und sich die Frage zu stellen was hat es zu erzählen?

00:00:59: Wieso dieses Album?

00:01:01: Na wir haben ja gefühlt einmal pro Jahr immer so einen großen Pop-Exkurs.

00:01:05: wenn die Billie so'n Album droppt oder die Charlie dann machen wir an den großen FWC Goes Wild.

00:01:11: Wir reden mal über große Popmusik und gucken was das so mit uns macht Und ich habe so'nen dasso on the low So'n bisschen mit Olivia Rodrigo die letzten Jahre dass ich debutalbum also die single so gut für you drivers license hat jeder mitbekommen und fand das auch ganz nett.

00:01:27: Und dann wurde mir halt bei dem zweiten album gatz mehrfach strengst mit vorgehaltener knarre ans herz gelegt, hörte das doch mal an.

00:01:36: und dann war ich dann doch positiv überrascht als ich hab sie schon jetzt nicht als pure pop künstlerin im sinne von des genre des genres sondern halt schon so Pop rockig was ja in deutsch dann wirklich ein verschriehendes genre völlig

00:01:49: zu recht

00:01:50: völlig zurecht wahrgenommen und war dann aber positiv überrascht wie viel subgenres und wieviel verschiedene alternative rockmusik in diesem pop.

00:02:01: gewandt, schlummert und war da aber noch jetzt nicht Fan würde ich sagen.

00:02:06: Und als ich die Singles zu diesem Album so präsentiert bekommen habe... Klingt so, als hätte mehr das große Major-Label auf den Zug gekommen, hätte eine Présie gemacht, wo die Künstlerin anwesend ist.

00:02:18: Aber als sie aus dem Freundeskreis an mich rangetragen wurden, war ich dann schon auch nochmal geflasht.

00:02:23: und insbesondere dieser Heavy Eighty's The Cure & Co.

00:02:27: Einfluss ist ja was mit dem wir durchaus auch in egal welchem Genre, wo wir unterwegs sind.

00:02:33: Häufig gerne besprechen.

00:02:35: und deswegen dachte ich... Und als ich dann auch dann in das Album und da werden wir an verschiedenen Stellen noch zukommen, mal reingehört habe, dachte ich, da ist ja einiges los konzeptionell was die Influences angeht, was Storytelling angeht und war intrigend, dass man auf den FTC Seziertisch zu legen.

00:02:54: Ja,

00:02:54: das bedeutet Track für Track durchgehen und wir fangen an mit Track eins Drop Dead.

00:02:58: Also es wird hier, das kann ich jetzt schon ankündigen.

00:03:00: Es wird ein Auf und Ab an die Emotionen.

00:03:02: Und es gibt Sachen, die sich erst auf dem Album aber auch in mir.

00:03:07: Ich hab das nämlich gehört mit deiner Nachricht im Kopf so von ja, lass uns das doch besprechen.

00:03:13: und dann hör ich Drop Dead und denk mir Boah, Taylor Swift machen wir noch nicht!

00:03:16: Also das hat wirklich von wie ... also die Betonung Wie lokale langgezogen werden, wie sich der Beat aufbaut.

00:03:23: Diese ganze Attitüde Hat mich wirklich an sehr viele Tracks von Taylor Swift erinnert und ich bin leider einfach kein Swifty Und ich finde auch diese Art von Popmusik oft nicht so spannend.

00:03:33: Und hier, also jetzt wirklich nur bitte behalte es im Kopf... Es geht nur darum wie man reinkommt.

00:03:38: Man hört das man weiß nicht was das Konzept des Albums ist und man hört sich das an und denkt sich, jajaja!

00:03:43: Das ist aber eine sehr ungesunde Haltung diesem Typen gegenüber.

00:03:47: Es ist eine sehr übertriebene und das ist ja das Problem.

00:03:50: in der Pop-Musik ist es eben genau so ohne Brechung oftmals.

00:03:53: Ja.

00:03:54: Und man denkt sich dass es einer der großen Artists unserer Zeit Vielleicht bricht sie das halt auch nicht.

00:03:59: Aber dass vielleicht auch das Spannende an der Popmusik der letzten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre ... Dass da doch sehr viel gebrochen wird.

00:04:05: hier Billie Eilish.

00:04:06: Wir haben's ja besprochen, Charlie XCX und so.

00:04:08: Da wird viel aufgebrochen und deshalb hatte ich Hoffnung weiterhin.

00:04:11: aber es ging für mich los mit jemandem, der gelangweilt auf dem Bett liegt und sich hals über Kopf fast schon manisch in einen Typen verliebt und das alles schon vorher gesehen hat und diese romantischen Momente irgendwie rekreieren möchte und immer schon wusste und das klingt natürlich alles sehr verrückt.

00:04:27: Dann habe ich direkt gegoogelt, wie alt ist sie?

00:04:29: Weil das ist schon ein... und das kann jetzt auch als Problem labeln!

00:04:33: Ich finde der Song oder der Klang von ihr in Kombination mit so Rock-Elementen und Balladigen Elementen, das wirkt oft sehr nach diesem Teenie-Pop, der halt sehr jung ist.

00:04:45: Und das bringt auch immer so eine Art von Naivität mit.

00:04:47: zumindest in den Anfang der zweitausender war das ganz oft dieses... Also nicht der Song Skaterboy per se aber dieses Wow!

00:04:55: Das ist

00:04:55: schon wie ein mystischer Typ und er ist ein bisschen komisch.

00:04:58: Aber ich finde es auch hot und bin irgendwie ganz entkoppelt von allem was irgendwie Logik in sich birgt.

00:05:04: und so kann die Liebe sein, aber muss ja nicht.

00:05:06: Da hab' ich schon direkt den Instinkt gehabt, weil will ich das jetzt noch hören?

00:05:10: Von jemanden.

00:05:11: Ich meine, sie ist auch Dreiundzwanzig.

00:05:12: Sie ist jetzt nicht Achtzehn.

00:05:14: Blickt die zurück?

00:05:15: Oder was ist so die Perspektive ... ich kam nicht ganz drauf klar aber fand das erst mal ehrlich gesagt etwas abstoßend.

00:05:20: sowohl den Sound als auch das ganze Setting habe mich aber gefragt wie geht der Spaß denn weiter?

00:05:25: Aber was ist denn dein erster Eindruck?

00:05:27: Ja ich bin und ich will jetzt nicht zu viel vor weggreifen aber ich bin nicht mit dem eingestiegen quasi in die Welt des Albums.

00:05:34: Ich muss ja nicht unnötig mysteriösifizieren für Tisa sondern ich bin mit dem Song The Cure eingestiegen.

00:05:42: Und deswegen wusste ich, es wird so oder so diese Brechung geben wie gesagt mit dem bisschen Guts vorwissen auch reingegangen und auch vielleicht ein bisschen mehr Sympathie als jetzt anderen vielleicht von die erwähnten Popsängerin also auch so dieses The Needledrop Interview das sie gegeben hat und so.

00:06:01: Also ich hab dann schon im Vorfeld schon auch vor diesem Album aber generell checkt man schon Die ist schon auch ein Musik-Nerd.

00:06:08: Jetzt natürlich vielleicht genau auf andere Weise als andere das ausnehmen und bezogen auf andere Genres, bla, bla.

00:06:15: Aber das ist halt so, weshalb ich da eh mit so einer Grundsympathie reingehe?

00:06:19: Und wie gesagt, ein bisschen mit dem Titel und mögliches Konzept was es sein könnte im Hinterkopf war ich schon gewappnet, was das angeht... ...und fand dann schon einfach sehr ergreifend nicht im Sinne von dass sie mich krass berührt hat sondern einfach Unmittelbar packend, dieses frisch verliebte Gefühl mit dem sie da reingeht.

00:06:38: Also wie du geschildert hast so alles wird glorifiziert und herbeigeträumt was die Person macht wie sie aussieht.

00:06:45: gerade wenn man sich halt diese zwei gegenüberliegenden Seiten des Album Titels, den wir nicht nochmal wiederholen werden weil es die Hälfte der Sendezeit.

00:06:53: Einnehmen wird... Es ist definitiv halt die In-Love Seite auf der wir hier empfangen werden und ich find's halt sehr charmant wie sie halt dieses pure alles ist fantastisch mäßige inszeniert also so von den Synthesize direkt zu Beginn des Songs, den Streichen und den Keys die mit einsetzen.

00:07:10: Ich finde diesen Buildup einfach schön produziert und bricht, finde ich mit dem ersten part aber schon bisschen in diese eighties vibes ein.

00:07:18: Aber nur so auf einer ganz hauchzarten Ebene bevor sie loslegt.

00:07:22: Und ich find das schon alles sehr schön wie dass alles so glitzert und shiny ist und auch sich in den lyrics widerspiegelt wie sie halt so diesen faktor zeit einbaut also wie sie dass ihr die ganze Zeit nur mit der anderen Person verbringen will.

00:07:35: Der Barabend soll unhältlich lang dauern, wenn ihr dieses verfickste Bier nie austringt und das sie möglichst langsam nach Hause spazieren.

00:07:44: Dass sich alles so lange dehnt und man so viel Zeit wie möglich mit den anderen Personen hat um diese ganzen Übertreibungen finde ich sind es ein rundes Gesamtbild.

00:07:51: Es ist jetzt musikalisch nicht mein Lieblingssong.

00:07:55: Es ist halt alles daran und deswegen habe ich's schon so eingeordnet So kitschig wie es sein soll!

00:08:02: einzigen, vokalen Moment der mich abgefuckt hat.

00:08:05: Wenn es auf die zweite Hook zugeht mit dem Tell the whole damn world wo so die Musik kattet und da komplette Fokus auf ihren Vocals liegt das ist mir too on the nose.

00:08:33: und zu swifty.

00:08:35: aber

00:08:35: abgesehen davon macht ihm einfach sehr viel Spaß und hat halt so eine ansteckende Energie einfach Textlich auch so ein bisschen The Cure anzutippen mit dieser Just Like Heaven Zeile, finde ich schon einfach sweet gemacht und viele sweete Details trotz der noch großen Pop-Ikeit die hier vorliegt.

00:08:53: Ja und vielleicht nochmal zur Einordnung also diese Querverweise auf irgendwie Taylor Swift oder später auf andere Künstlerinnen und Künstlern das ist jetzt schon auch so'n bisschen um einzuordnen wo wir stehen zu dieser Popkünstlerin weil wir bei den Rapalben immer sehr klar haben dass wir einfach komische Rap Nerds sind weil sie so drin haben, dass es die Haltung dazu klar ist.

00:09:13: Aber hier ist es schon... Es ist Arbeit zumindest aus meiner Perspektive mich in diese Welt reinzuziehen.

00:09:19: Also Sie muss da... ganz schön viel spannendes machen, damit ich da reinkomme.

00:09:23: Und Stupid Song hat diese Elemente schon.

00:09:26: im zweiten Song finde ich also dieser jetzt wir komischer Fachbegriff auch dieser crescendo aufbau das ist immer weiter steigern und steigeren bis zu einer dann doch sehr soften zeile wo ich das irgendwie ganz geil finde wie soft sie drüber bringen kann.

00:09:40: also ihre stimme auf dem track finde ich mit am spannendsten.

00:09:43: es ist auch so ein kleiner flex dass das alles geht also dass man da ton für ton raufsteigt Instrumental auch irgendwie ganz viel einbindet, was so... immer größer und größer klingt, aber es funktioniert ja super.

00:09:55: Weil ich auf der anderen Seite sehe dass wir eigentlich ein recht banales Thema haben dieses kein Song in der Welt kann das beschreiben was ich gerade für dich empfinde.

00:10:05: Das ist natürlich runtergebrochen.

00:10:07: so'n Bild was man ganz ganz oft hat is aber auch ne schönes bild wiederum um dieses ganze ja toxisch nicht aber dieses selbst zerstörerische verliebt sein darzustellen weil du schon

00:10:18: an

00:10:18: diesen momenten einfach merkst okay Sie steigert sich da so sehr rein und findet nicht mal mehr selber Worte dafür.

00:10:24: Und ich kann das für nachvollziehen emotional, aber es wird halt so aufgebaut.

00:10:28: Es wird immer stärker und stärker entleht sich dann in diesem schwachen Moment fast schon wo sie das ganz ruhig und klar bekommt.

00:10:36: Das finde ich irgendwie total stark einfach als Song-Element was dieses Gefühl auch transportiert.

00:10:41: Was mir vielleicht beim ersten Song ein bisschen gefältert hat dass ich nicht das Gefühl hatte die Musik vermittelt wirklich das Gefühl Und hier aber halt schon und was eine geile Spielerei ist, um einen bei der Stange zu halten.

00:10:53: Dass sofort wenn diese Ruhemomente kommen also die können wirken aber trotzdem ballert sofort die nächste Melodie rein Also gerade nach diesem ersten Anstieg.

00:11:01: dann sagt sie diesen ein markanten Satz und dann kommt schon ne neue Melodie Die sich da gar nicht aufhört sondern einfach loslegt und man ist sofort in so einem neuen Element im Song drin.

00:11:11: Also irgendwie total abwechslungsreich und deshalb sehr gut.

00:11:16: Trotzdem, es hat halt auch wieder irgendwie was super-teenagerhaftig.

00:11:19: Also ich find alles davon schreit nach Teenie-Liebe.

00:11:23: das ist nicht schlimm aber das ist jetzt nichts wo ich jetzt das so nachempfinden kann dass ich denke ja selbst die Lieben die ich mit weiß ich nicht sechzehn siebzehn hatte, die nach sechs Jahren.

00:11:34: also wenn man dann irgendwie so dreiundzwanzig vier und zwanzig ist, dann blickt man ja anders darauf.

00:11:39: Man guckt sich da quasi in das vergangene Ich an und denkt sich was hab' ich denn da gedacht?

00:11:44: Und das ist, glaube ich generell ein Problem was ich habe mit Songs in dem Bereich.

00:11:48: Dass ich mir denke die müssen doch auch gerade Taylor Swift um die noch mal.

00:11:52: Die kriegt heute richtig ihr Fett weg obwohl sie gar nicht dafür kann.

00:11:55: aber gerade Taylor Swifter denke ich mir immer so.

00:11:57: Aber du bist doch auch älter geworden also Du kannst doch nicht noch so Songs schreiben Als wärst du irgendwie Anfang zwanzig und hättest diese Emotion.

00:12:04: Also Olivia Rodrigo ist viel jünger, das ist viel gerechtfertigter.

00:12:08: aber die Perspektive nervt mich oft an dieser Art von Songen.

00:12:11: Das nur als generelle Kritik.

00:12:13: Aber ich finde es hier auch musikalisch einfach so geil umgesetzt Und so schön auch in diese Liebe irgendwie rein ... reingefühlt in dieses, ah das ist alles viel zu viel.

00:12:21: ich find's geil.

00:12:22: Da war der erste Moment wo ich dachte okay hier schlummert was mich sehr ansprechen könnte?

00:12:26: Das

00:12:26: finde ich sehr spannend weil ich hab ein bisschen dass... Ich hätte wenn ich jetzt vorher sagen müsste hätt ich dich genau andersrum vorher gesagt.

00:12:34: Weil bei mir ist es so das stupe Song nicht einer meiner Faves ist.

00:12:39: vom Album sondern von als eigenständiger Song bekommt er mich mega und der ist für mich halt eher so wichtig für die Storyline.

00:12:47: Gefühl einfangen was halt zu dieser reise gehört das macht der halt sehr gut.

00:12:52: dieses frisch verliebte erste kennenlernen ist halt so oft drop dad und dass wird jetzt dieser modus von wann sehen wir uns endlich wieder?

00:12:59: ich drehe durch und finde auch, dass der das halt musikalisch sehr gut einfängt aber er ketscht mich halt an sich.

00:13:05: dieses gefühl wie wir das gefühl da stellt weniger ein bisschen als auf dem ersten.

00:13:10: Aber mag halt, dass er sich auf dieser Meta-Ebene auch so die Produktion Stück für Stück genauso reinsteigert wie sie als Protagonistin sich reinsteiggert.

00:13:18: Also der kommt halt erst sehr balladig rein und macht sich auch direkt so verletzlicher als Drop Dead weil dann auch viele Unsicherheiten und Vergleiche mit anderen Personen kicken sowas... Klar ist so, bei dem ersten Song bist du halt nur du und die andere Person in der Bar.

00:13:35: Und dann bist du quasi auf Entzug von den anderen Personen durch eine Stadt wie New York unterwegs... ...und denkst ja in jeder Gepfakt!

00:13:41: Die Leute sehen so cool aus was es wenn die Person doch nicht mich will.

00:13:44: und das verwoben in diese starken aufkommenden Gefühle... Dann so überspitzte Formulierung wie noch nie wollte jemand so sehr Jemandem wie ich dich gerade und dieses immer verrückter werden.

00:13:57: nach den anderen personen ist so.

00:13:59: die typische Konsequenz als Songwriterin ist dann zu sagen, ich versuche einen Song darüber zu schreiben aber auch das wird dem nicht gerecht.

00:14:06: Haben wir in der Form natürlich schon ein paar mal gehört.

00:14:08: aber ich finde auch Schönheit Details wie diese Album übergreifende Metapher die gelegt wird mit dem der Faden des Shirts dass sich immer mehr löst was halt später im Albumverlauf eine riesen Katastrophe auslösen wird.

00:14:22: und das finde ich eben obwohl mich musikalisch andere Songs auf dem Album viel viel mehr ansprechen schon ein paar wirklich gute Punkte für den Song, die er so früh macht und auch nochmal wie ihre gesangliche Performance switcht.

00:14:34: So zwischen dem normalen Modus dann dieser Kopfstimme diesem Gespräch gesungenen Bereich in der Bridge, der immer wieder ausbricht.

00:14:43: das funktioniert schon musikalisch mega aber ist einfach nicht so.

00:14:46: mein Faith-Song in dieser Phase des Albums

00:15:08: Ja jetzt wird es ganz sanft auf Honeybee wo ich tatsächlich ein bisschen dieses Gefühl hab von, das ist schon einfach halt so eine Standard-Ballade.

00:15:20: Und das berührt mich leider in dem Moment nicht.

00:15:22: Also ich habe nicht das Gefühl dass das jetzt so ein expliziter Song... Natürlich hat sie den geschrieben oder mitgeschrieben wie auch immer Aber ich verbinde diesen Sound oder diesen Klang einfach jetzt nicht zwingend mit ihr.

00:15:34: Das ist jetzt nicht die Stärke, die ich irgendwie darin sehe.

00:15:37: Natürlich singt sie den sehr gut aber auch so ein Beispiel vielleicht um dieses... Es ist mir zu glatt für sowas Emotionales.

00:15:43: also die Streiche, die da reinkommen, die kriegen ja so ein kleines Solo und das es so runtergebrochen auch im Sound.

00:15:49: Also es ist soweit weg von allem anderen.

00:15:51: Und dass findet halt irgendwie statt weil man das halt so macht bei so einem Track Aber das kann sich überhaupt nicht entfalten und danach fängt sie halt weiter an zu singen.

00:16:00: Und ist wieder komplett nahe am Ohr, und da sind so Kleinigkeiten, wo ich so denke, dass es ein bisschen dieses Mal nach Zahlen ballade was ich einfach nicht so mega spannend finde weil wir auch über Billie Eilish gesprochen und Es gibt durchaus Tracks die eine ähnliche Klangfarbe haben und eine ähneliche Sprecherinnenhaltung Und das berührt mich bei ihr einfach viel, viel mehr.

00:16:21: Zumindest jetzt auf den Track und ich weiß dass der sehr beliebt ist und er kommt gut weg so versteh' ich auch weil der auch gut in diesem Album... Herzschmerz oder auch in dem Fall eher verliebt, aber dieses Anhimmelnde und dieses Gefühlschaos beschreibt.

00:16:38: Aber ich finde wirklich das ist halt so ein klassisches Troupe von irgendwie was poppiges, balladig... Und man hat ganz viel Leid und Liebe in einem Moment und kann das schweren Worte fassen, aber hat diese Intimität.

00:16:51: Da gibt es super viele Tracks zu uns.

00:16:52: Es gibt sehr, sehr viele Tricks die mich einfach viel mehr berühren auch in den letzten zwei drei Jahren von ähnlichen Künstlerinnen Und das soll jetzt aber auch nicht sein, ja das ist eine Frau die singt so ähnlich wie Billie Eilish.

00:17:03: Das gibt es in jedem Jorah.

00:17:04: Also in jedem Jurah hast du halt Leute die so in einer ähnlichen Sound Range sind mit denen du das vergleichst.

00:17:10: also im Rap gibt's ganz viele Elemente die wir dann bei tausend Rappern bekommen und so ist es ja ein Pop auch.

00:17:16: und da gibts aber halt irgendwie Gefühle und Momente... wo du sagst, ja das hat mich jetzt berührt und dass nicht.

00:17:22: Und ich find's bei dem Track und dieses ersten drei Songs sehe ich schon noch so als Bündel um zu etablieren.

00:17:29: Ich bin schwer verliebt.

00:17:31: Es ist sich leider sehr ... weil der wichtigste Punkt meines Lebens, dass ich gerade verlieb bin, da kommt es einfach bei mir leider nicht so emotional rüber wie sollte.

00:17:39: Weil ich höre es ja raus, es soll mich jetzt aber kommen keinen Schauer.

00:17:44: Crazy!

00:17:44: Weil ich muss sagen, das ist meine Lieblingsbarlade vom Album Und ich glaube auch generell so meine Lieblingsphase.

00:17:53: Also, den und die nächsten beiden finde ich ein unfassbares Streak an Songs weil jetzt nur erstmal zu Hanni wie Balladen sind häufig irgendwie für diese schweren harten freier Fallphasen von allem vorher gesehen, die wir später auch noch bekommen werden, Spoiler Alert!

00:18:13: Aber dass sie an dieser Stelle des Albums schon mal zwischen mehreren Bängern direkt auf mit einer Ballade dieses frisch verliebte Gefühl in so ein getragenes Gewand gießen geht zeigt irgendwie bisschen.

00:18:26: wir machen nicht nur heit tempo eskalation der liebe und später den langsamen trauer marsch, den wir antreten sondern ich finde alle emotion funktionieren bei ihren allen gewändern.

00:18:39: Hier halt so Formulierungen, toll wie dieses and I hope i never see what your face looks like going.

00:18:46: A Face I swear that I could spend my whole life knowing.

00:18:49: Also wie viel sweeter?

00:18:51: Es ist natürlich schwer zu sagen wenn es dich nicht bekommen hat als Song aber ich finde wie viel sweeter Wenn ich dich ansehe, wünsche ich mir, dich mein ganzes restliches Leben zu kennen kann.

00:19:00: Es werden oder auch dieses keine Angst mehr zu haben.

00:19:04: und wie sie dieses I just reach and you're right there singt.

00:19:08: das ist alles so hauchdünn intim und verletzlich, spielt genau in diesem Feld aus Traurigkeit und Verletzlichkeit die Liebe halt auch mit sich bringen kann.

00:19:19: Und ich finde es wirklich eine gute Ballade!

00:19:21: Ich find das Instrument klingt wie Straight aus einem der ruhigeren Momente aus dem Lala Land Soundtrack.

00:19:27: also gerade diese Streicher und diese Schleifen die wieder und wieder machen und diese Core Background Vocals die sich einfügen.

00:19:36: It's giving lala land für mich in the best way?

00:19:39: ja doch

00:19:40: und auch auf dieser gesamten tracklistebene betrachtet finde ich es genial im song davor zu sagen kein fucking song dieser welt könnte dieses gefühl dich zu lieben in worte fassen.

00:19:51: Und dann ein song später die sweetesten lyrics dafür zu finden finde ich fast schon in unsympathischen flex.

00:19:57: aber mich hat abgeholt.

00:19:58: und eine kleinigkeit die aus der smart fand war, dass sie in den ersten beiden Referens singt.

00:20:05: Even when I'm quiet... ...I love you baby i promise.

00:20:08: und an der dritten Wiederholung lässt sie das I Love You Baby weg um genau das zu unterstreichen.

00:20:14: so jetzt bin ich in dieser Zeile ruhig und sage es nicht aber du kannst dir trotzdem sicher sein meine Gefühle gehen nirgendwo hin.

00:20:21: Das finde ich auch noch mal so.

00:20:23: Textliche Smartheiten die da dazukommen und deswegen ich find's mega sweete Ballade.

00:20:49: Ja, aber ist das nicht auch so ein bisschen.

00:20:50: dann das Problem?

00:20:51: Dass man nicht zwingend das Konzept des Albums schon kennt.

00:20:54: Aber es gibt ja auf jeden Fall einen Haken.

00:20:56: Das kommt sehr schnell also schon beim Titel rüber.

00:20:59: Es kommt selbst beim Bild irgendwie rüber weil du auch denkst bald fällste von der Schaukel wenn du so weiter machst.

00:21:05: Also es gibt super viele kleine Hinweise dass man halt die ganze ich zumindest die ganze Zeit in dieser skeptischen Grundhaltung So als wäre das quasi eine Freundin der man sagt Da jetzt vielleicht einen Gang runter schalten.

00:21:17: Das könnte noch richtig nach hinten losgehen und dass man halt, also das ich zumindest deshalb immer mit so einer leichten Handbremse hier durchgehe und jede über es ist ja eine Überhöhung offensichtlich.

00:21:26: Also natürlich ist das irgendwie romantisch und klar wenn man das hört bekommt das gesagt Man ist emotionalisiert und man fühlt in dem Moment ja auch mit bei ihr.

00:21:36: Auf jeden Fall, aber durch dieses ganze Gerüst ... Und vielleicht auch durch den Titel des nächsten Tracks... Ist man halt so in so einer Grundscap?

00:21:44: Und kann das dann nicht an sich ranlassen was...?

00:21:46: Geil auch ist, weil das ein schönes Konzept für einen Album.

00:21:49: Dass man mit ganz viel Pop-Klischee und Schnulsklischee aufräumen kann dadurch, dass man halt so eine Haken oder so ne B-Seite ranmacht und ne andere Geschichte erzählt, dass dann wieder den Bogen überspannen kann.

00:22:02: aber trotzdem hat es mich in dem Moment nicht erreicht.

00:22:05: Ich stimme dir bei vielen Punkten zu, gerade musikalisch.

00:22:08: Aber kommen wir zu einem Track.

00:22:09: der musikalische sehr überrascht zumindest mich Maggots for Brains, weil da bin ich ja fast schon in der neuen deutschen Wette gelandet.

00:22:17: Was die Drums angeht am Anfang?

00:22:19: Das ist ja so geil!

00:22:21: Also wirklich als das kam, da dachte ich mir okay jetzt sind wir hier im FTC-Bereich, jetzt sind wie hier im... Okay, hier passieren Dinge mit denen rechnet man nicht.

00:22:28: Die überraschen einen, die stoßen einem vielleicht mal irgendwie vorm Kopf, in dem Fall gar nicht, weil von Sekunde einsteigt, ja gute Idee.

00:22:34: Passt bestimmt auch zu ihrer Stimme, das passt eigentlich zu vielen Stimmen und gibt vor allem mal einen Tempo an.

00:22:40: was wir vorher so nicht hatten weil wir kommen jetzt wirklich in so ein schnelles Gebilde an Songen und das Switch dann tatsächlich... relativ schnell, aber finde ich wieder zu den klassischen Klang-Elementen die wir von ihr bekommen.

00:22:53: Obwohl ja die Drum nie ganz verschwindet und ich find es einerseits mega spannend weil das beim hören ist mir das nicht zwingend so aufgefallen erst an dem moment wo ich so aktiv dachte okay was ist denn diese drum eigentlich gar nicht mehr so präsent.

00:23:04: also Einfach nach vierzig Sekunden ist der Sound komplett geswitscht.

00:23:08: Das ist ein geiler Moment, ich find's nur fast schade weil ich halt denke dieser Anfang ist so geil.

00:23:13: also diese ersten vierzig sekunden sind so catchy und so gut performt von mir und so geil mit diesem Beat da sich das gar nicht braucht dass man das so bricht.

00:23:21: aber trotzdem als konstrukt es ist halt wiederum cool weil auch alles was danach passiert das tempo der Refrain ist catchy ist wirklich alles sehr sehr gut und das ist für mich auch einer der besten Songs vom Feeling her und vom Überraschungsmoment auf diesen Album und vor allem auch von der, das sind so drastische Bilder mit diesen, also mein Gehirn sind Magen.

00:23:41: Ich zerfalle quasi wirklich eine Zombifizierung.

00:23:44: Das habe ich auch ein bisschen an das Album von World Lack erinnert weil du da ja auch dieses, zumindest auf dieser Cover-Ebene halt diese Monster die quasi... Also es hat immer dieses einerseits romantische Von ich geht mich in der Person total hin aber gleichzeitig saugt das so die Lebensenergie.

00:24:01: Man achtet nicht mehr auf sich selber, sondern nur noch auf den anderen Menschen.

00:24:04: Das hat ja immer so was Mahnisches.

00:24:06: Das kommt hier richtig geil rüber und das spielt jetzt auch... Also man kriegt ja in den ersten drei Songs mit, dass es so Übertreibungen gibt.

00:24:12: aber hier ist natürlich auch übertrieben und gleichzeitig aber auch so ein Gefühl von okay, das geht offensichtlich zu weit.

00:24:19: also wenn du quasi die Kontrolle über deinen eigenen Körper verlierst und auch nicht mehr diese Grund Funktion der das Körpers irgendwie so rüberbringen kann, dass es noch sinnvoll ist.

00:24:30: Das ist natürlich ein krasses... drastisches Bild, aber das gefällt mir mega gut und es zeigt auch so diese Verbindung zu der Rockmusik die sie ja offensichtlich hat.

00:24:39: Weil da sind ja auch in Heavy Metal und in Rock-Songs Bilder verwendet werden.

00:24:44: Und ich finde es geil dass es zum ersten Mal richtig rausbricht, dass sie zwar eine Popkünstlerin ist, aber so viele verschiedene Einflüsse zu was Neuen in ihrer Popmusik machen kann.

00:24:55: also Megasong!

00:25:16: Ich wusste damit kriege ich dich.

00:25:18: Ich war das auch bei mir.

00:25:20: der Punkt, wo ich geswitscht bin von okay, ich mag dass was ja alles passiert zu A jetzt ist hier absolutes banger territorium und B das wäre etwas für ein potty weil ich finde sowohl maggots for brains als auch den nächste track sind zwei meiner meistgörten songs des jahres bis jetzt.

00:25:36: wenn nicht dann fühlte sich zumindest so an weil ich jedes mal diesen richtigen positive emotions rush einfach so genossen habe.

00:25:44: also gerade maggots der mich für ich süchtig gemacht hat, das was natürlich thematisch auch passt.

00:25:49: Der hat so einen geilen Drive, bringt spielte es uns jetzt diese absoluten eighties wavigen Einflüsse komplett auf das Album aber auch in ein zeitgemäßes Pop gewandt.

00:25:59: Die Intro Drums, wie du schon gesagt hast klinge schon geil.

00:26:02: und diese Gitarren spätestens da ist auch so dieser Groschen gefallen von A. Deshalb die ganzen The Cure Just Like Heaven Anlehnung aber auch halt auf eine stilvoll passende Weise weil auch dieses träge schleppende Gelangweite mit dem sie in den Text einsteigt passt auch von ihren Vogel zu gut auf die Gitarre legt auch den perfekten Grundstein um dann später daraus auszubrechen und raus zu brüllen, woher diese Trägheit kommt.

00:26:28: Nämlich aus dieser Co-Abhängigkeit die man jetzt schon aufgebaut hat hier halt noch mit diesem Augenzwingern denn hach ich lieb ihn.

00:26:36: halt so Aber auch halt so der richtigen Grundmelancholie, die schon da ist und uns dann später allen kollektiv auf die Füße fällt.

00:26:45: Auf dem Album.

00:26:46: Und das ist so liebevoll aufgebaut getextet mit nur zehn von zehn Melodien versehen als.

00:26:52: ich finde dieser ganze Song besteht aus geilen Melodinen.

00:26:55: Der Chorus auch mit diesen immer wieder Höhen Tönen in der ganzen Gesangsline Die Bridge, die dann auch so als Outro umfunktioniert wird es mega dieses geil ... gefilterte Gitarrensolo, was dann auch kommt.

00:27:07: Slept auch richtig?

00:27:09: Also das war für mich so ein Moment wo ich so war... Das ist irgendwie der perfekte Pop-Song und weil sich Olivia gedacht hat, einen davon bekommt jeder hin.

00:27:18: Oha!

00:27:18: Das ist sehr spannend dass du das so siehst.

00:27:20: Hau

00:27:20: zu direkt den zweiten hinterher wenn es nach mir geht.

00:27:22: Weil UNME equals hard hat sich wirklich so krass bei mir eingebrannt.

00:27:27: Es is für mich einer der Love Songs mindestens des Jahres und wegen dem bin ich auch so richtig erst ins Album reingegangen, weil wie gesagt die Singles mitbekommen.

00:27:36: Fand ihr gut?

00:27:37: Und dann habe ich natürlich bei Elguni in der Story gesehen... Ich weiß nicht mehr genau in welchem Wortlaut diesen Song quasi als Nichtsingle, der so gemeint hat einer der besten Love Songs, ich weiss sie aktuell ever oder was er immer formuliert hat.

00:27:51: und da dachte ich wenn es einer wissen muss dann eher.

00:27:55: Und dann habe ich halt so mit unserem grundanalytischen Mindset in das Album reingehört und war dann halt komplett an dem Punkt weggeblasen von... den ersten tönen an dieser wirklich peak gitarren line die auch der cure schreit.

00:28:10: Und mich für ich sofort in bang gezogen hat auch auf eine ähnliche art und weise wie favorite von fontanz mich direkt von den ersten tönen bekommen hat die auch ja eine ähneliche cure beeinflussen.

00:28:21: benzin spätestens set romance, und spätestes mit diesem song ist der einfluss auf diesem album auch legit umgesetzt weil Der klingt für mich nicht nur nach Ducure, die haben ja wirklich ein Song geschaffen der sich nach Pieck Ducur anfühlt.

00:28:34: Also da geht es nicht nur um die Gitarrenakorde und den Sound der Gitarre sondern auch so wie der Bild ab in diesen geilen Riffraar reingeht mit dem runtergehenden Stimme am Ende der Zeit erkält sie für mich alles.

00:29:07: also ich habe wirklich fast jedes mal bei diesem Riffrain mega Gänsehaut und in allen Wiederholungen auch gerade weil jetzt auf der inhaltlichen Ebene Perfekt den Moment einfängt, wo man so überwältig ist von seinen Gefühlen und sagt fuck it.

00:29:23: Wir machen es wir gehen official.

00:29:25: ich will wenn's geht für immer mit dieser Person zusammen sein.

00:29:28: das ist natürlich trotzdem im besten Fall eine rational gut getroffene Entscheidung.

00:29:32: werden wir später noch drauf kommen?

00:29:34: aber dieser diese endorphine rush dieses Moments wird dafür mich toll eingefangen und insbesondere in dieser ... in dieser letzten Refroir-Wiederholung, wo sie auch so geil akustisch... ... auch geil geleiert reinschreit.

00:29:48: Fuck it whatever!

00:29:50: Wir machen das weil gerade fühlt es sich heilender an als alles andere.

00:29:54: und ja der Reality Check kommt dann später und auch eher früh als spät.

00:29:59: Und das gehört auch zur Wahrheit dieses Albums dazu.

00:30:01: aber hier ist halt der alles war schön und nichts tat weh Moment.

00:30:05: Wie der eingefangen wurde is einer meiner Lieblings Songs des Jahres bis jetzt komplett.

00:30:11: Okay,

00:30:12: also von Tainz DC gehe ich auf jeden Fall mit bei der Gitarre.

00:30:15: Also das Gefühl hatte ich auch am Anfang.

00:30:18: Hab dann aber das Gefühl wiederum verloren weil sich das für mich nicht so weitergetragen hat.

00:30:23: Ich finde... wo der Track ein bisschen Probleme hat, ist das halt alles was vorher aufgemacht worden.

00:30:29: Das als Thematik noch mal in einer etwas harmloseren Variante abgehandelt wird bis es zu dem Moment kommt, wo sie dann sagen okay fuck it wir machen's also.

00:30:39: das finde ich natürlich ... wie soll ich sagen?

00:30:41: Ich glaube nicht dass man vorher daran zweifelt, dass die es machen will.

00:30:45: Also in dieser Erzählung gibt es ja keine einzige Sekunde außer, dass sie sicher also wahrscheinlich gibt schon eine Sekunde aber Es ist ja schon die Grundhaltung, ich will diesen Menschen in meinem Leben haben.

00:30:56: Ich habe fast schon so eine Hyper-Fiktion auf diesen einen Menschen.

00:31:01: Deshalb brauche ich diesen Track gar nicht zwingend um das nochmal zu erklären emotional wieso das jetzt gemacht wird.

00:31:07: natürlich ist es ein

00:31:08: Versteh.

00:31:08: Ja also das stört mich am meisten an dem Track und dass halt auch viele Elemente Jetzt auch wirklich schon oft bei Bands, die ich sehr gerne mag.

00:31:16: Namentlich von Tanks DC und The Cure find ich auch ganz interessant.

00:31:20: Und vieles andere mehr hab' ich schon so ähnlich halt gehört.

00:31:23: Und dann sind die Akkordabfolgen halt wirklich sehr klassisch.

00:31:27: Auch ihr Gesang von der Betonung ... Ich verstehe auch dass man die geil finden kann.

00:31:31: also es gibt gute Momente aber irgendwie denke ich das bei ihr sowieso.

00:31:34: Also sie ist einfach eine sehr gute Sängerin mit sehr vielseitigen Möglichkeiten, die sich auch sehr spannend einsetzt.

00:31:42: etwas langweilig, wenn ich das schon irgendwie gehört habe und jetzt noch mal in einer anderen Form.

00:31:47: Da stört es mich dann halt wieder.

00:31:48: Aber trotzdem ... Also, ich verstehe dass der dich halbt.

00:31:51: Das hätte mich auch treffen können ist aber nicht der Fall, dafür halt der Song davor umso mehr.

00:31:56: also das war für mich so das Highlight und dann war dieses Kapitel so ein bisschen abgeschlossen.

00:32:01: Und dann kommt My Way, der auch erinnert an andere Musik.

00:32:04: uns die hat's auch glaube ich selber im Interview mit Gwen Stefani verglichen.

00:32:08: Avril Lavigne ist mir da auch schnell in den Kopf gekommen was du dieses Das war sich so Anfang der zweitausender oder Mitte.

00:32:14: Also sind wir vielleicht noch so in dem Jahr, oder so gehört habe.

00:32:18: Und was ich eigentlich auch immer ganz spannend fand ist halt jetzt immer noch da bei ihr und das ... also sie zieht ja hier eine Grenze zu Freundenen, die dann etwas mit ihrem Freund vielleicht anfangen wollen oder wo man nicht so ganz sicher ist und dass sie dann so ein dieses Beschützende geht und gleichzeitig aber auch fast schon so wie diese sehr drastische und zum ersten Mal aggressive auf dem Album.

00:32:38: Das ist keine krasse Aggression, das ist vielleicht doch was, leicht vorwerfen würde, also obwohl es so viele Rock-Elemente gibt auf diesem Album ist das schon immer noch sehr berechnend.

00:32:49: Also das krasseste sind eigentlich dann diese drastischen Bilder von irgendwelchen... Maden, die ein Gehirn werden und man wird zum Zombie aber auch auf so einer harten Ebene quasi.

00:32:59: Also wo es auch so bisschen körperlich beschrieben wird.

00:33:02: jetzt hier ist die Aggression da und die Energie ist auch da Aber halt schon noch im dritten Gang Und jetzt nicht ganz vollgedrückt.

00:33:10: also so ganz bricht man dann nicht aus der Pop-Welt raus muss man ja auch Nicht.

00:33:14: aber das nur angemerkt.

00:33:16: ich finde es aber irgendwie Ganz nett aber es ist halt von.

00:33:19: Es gibt immer so eine Mitte Von Klang bei ihr und sie geht irgendwie maximal zwei Schritte weiter in eine Richtung finde ich.

00:33:27: Das merkt man irgendwie ganz oft, dass es so... Man hat diesen Einfluss drin aber ist trotzdem nie zu weit weg von dem was war.

00:33:35: also sie fängt das immer wieder ein auch weil dann kommt hier neue neue deutsche Welle bietet Aber nicht zu lang und auch hier ist so hier kommt ne Aggression rein aber nicht zu weit.

00:33:44: Und das fände ich eigentlich, weil ich habe das Gefühl schlummert schon in ihr Weil die auch so viele Wege geht Und hier finde ich, kann man es ganz gut zeigen.

00:33:51: Das ist so erstes natürlich ein bisschen hart aber wirklich hart.

00:33:54: Ich checke dies.

00:33:56: für mich ist der einfach weil er halt die drei Songs davor für mich so peak waren.

00:34:01: Es ist glaube ich klar dass das ein bisschen abfallen muss auch vom album flow und vielleicht Kann nicht mit dem und dem thema Andere personen macht sich ungeniert an meinen partner ran einfach nicht so relating wie mit verliebt sein.

00:34:16: Deswegen ist er so ein bisschen ... Der lässt mich kalt, weil es auch für mich ... Und da finde ich die Referenzen, die du genannt hast.

00:34:22: Die sie auch genannt hat richtig.

00:34:24: Weil's für mich mehr abziehbildhaft wirkt als die anderen.

00:34:29: also klar.

00:34:30: Wir reden von Popmusik viele Elemente und Akkorde und Dings sind schon da.

00:34:34: Genau aber der fühlt sich halt noch so abgezogener an wenn man auf der Abziehbild-Ebene bleibt... Für mich mit Purple, der danach kommt auch so ein bisschen der Low Point des Albums.

00:34:46: Also der ist nicht schlecht.

00:34:48: ich finde dieses synth heavyere und auch ein bisschen schnellere Produktion fügt sich auch gut in die Gesamtpalette ein.

00:34:54: So das hatten wir noch nicht.

00:34:56: Auch Eities Influenz auf eine Art aber halt ne andere Facette davon.

00:35:00: Und ich find' auch dieses textliche Spiel immer unmissverständlicher zu werden.

00:35:05: also dass sie... immer erst so in dieser Bridge eine scheinbare Metapher aufmacht, um dann zu sagen du bist das Girl in der Metaphe hast du schon gecheckt und am Ende einfach zu sagen okay straight up.

00:35:16: Du bist fucking weird, du hast ne Line überschritten I won!

00:35:20: Das finde ich ganz funny.

00:35:21: und auch diese Sprechgesangspassage delivered sie genauso gut wie die gesanglichen Ausbrecher nach oben.

00:35:28: also das gefällt mir echt alles gleichgut alles cool.

00:35:31: Ich glaube ich bin einfach vermutlich generell nicht Target Audience dieses Albums, aber bei dem Song habe ich es am meisten gemerkt.

00:35:55: Okay, spannend!

00:35:56: Ja, ich finde das zumindest thematisch irgendwie interessant weil's da halt mehr Grauzonen gibt.

00:36:01: Also was jetzt auch eine ungewollte Überleitung zum nächsten Track ist... Aber ja komm, dann machen wir die jetzt, ne?

00:36:07: Purple.

00:36:09: Er ist blau und sie ist rot.

00:36:12: Ich hab schon gehört dass du den nicht so magst.

00:36:14: Ich find ihn sehr gut tatsächlich.

00:36:15: Ich finds das klanglich auch.

00:36:17: Es ist natürlich auch nur mal sicher bei ihr vieles so ist, aber ich finde das ist ein Klang und ein Soundbild dass ihr sehr gut steht.

00:36:25: Und ich mag dieses... also ich mag sowohl die Metapher obwohl es die auch schon tausendmal gab, ...aber ich mag vor allem diese Stadt erobern!

00:36:32: Das find' ich als Thema so geil, dass du ne?

00:36:35: Wir sind ja auch beide Menschen die mal in einer Fernbeziehung gelebt haben und da ist es ja auch so dass du quasi Du baust vielleicht nicht ein komplettes Umfeld auf.

00:36:42: Aber du lernst ja quasi dann auch das neue Umfeld dauert, wo du immerhin fährst besser kennen und auf einmal entwickelst so was wie einen Lieblingsbecker oder du weißt, wo es doch irgendwie einen günstigeren Kaffee gibt und du wirst nicht mehr abgezogen in Freiburg.

00:36:55: Liebe Grüße!

00:36:58: Das finde ich irgendwie mega schön als Bild einfach weil sie sowieso so viel mit diesem Liebegefühl spielt.

00:37:06: Deshalb finde ich dieses blaue Farbe, rote Farbe wird zu purple.

00:37:10: Das ist natürlich irgendwie cheesy aber das geht auf, weil es ja dann auch noch diesen Twist bekommt mit erst mal die Grautöne und dann ins Schwarze.

00:37:19: Und dass es immer weiter ... Ich find das schön als Bild!

00:37:23: Weil das schon ganz gut beschreibt, dass du quasi diese Mischung hast aus den zwei Farben was ja was Schönes Neues entwickelt.

00:37:29: Aber irgendwann kommt das halt in so ein Ungleichgewicht.

00:37:32: Es hat einfach nicht mehr zusammen gesehen, nicht mehr die Wirkung und sie verblasst halt immer weiter.

00:37:36: Und deshalb wird's halt schwarz.

00:37:38: Das ist natürlich auch ein großer Wendepunkt auf dem Album also da kippt es dann.

00:37:42: Ist natürlich dann auch spannend dass der Song davor noch mal so eine Abgrenzung zu anderen Mitbewerberinnen quasi ist.

00:37:48: das ist irgendwie... ...weird, weil diese Abgrenzung ist ja gar nicht irgendwie gebrauter.

00:37:53: Weil direkt danach ist quasi schon für sie... Nicht schluss, weil sie macht ja nicht schloss aber sie spürt halt irgendwas stimmt nicht mehr und irgendwie es fühlt sich nicht mehr richtig an und ich selber gehe leer Und hab keine Energie dafür und irgendwie auch keinen Antrieb mehr.

00:38:06: Aber ich finde das Bild einfach sehr gut, weil das beschreibt Das ist so kurz runtergebrochen So zwei Farben wenn eine neue Farbe ah ne wird schwarz dass er beschreibt Liebe die irgendwie so auseinander geht so toll.

00:38:17: Das ist traurig, aber schön geschrieben.

00:38:20: Ich finde das ja auch wieder so ein Beispiel wie eben bei Stupid Song dass ich die Funktionen, die der ausfüllt super finde und das es auch ein sehr stilvoller Weg ist so langsam auf die darge Seite zu wechseln.

00:38:34: also... Es ist ein bisschen auch was ich bei honeybee meinte wenn purple jetzt die erste klassische ballade auf dem album wäre es so.

00:38:41: Relativ drastischer bruch.

00:38:43: aber da wir halt alle gefühls paletten in laut und leise bekommen, ist purple irgendwie der nächste logische schritt die geschichte weiter zu erzählen ohne zu doll mit der ersten helfte zu brechen.

00:38:53: das finde ich super.

00:38:55: Genau, wie du sagst man merkt es geht bergab die beziehung wird zwar enger und closer aber da wo vorher bei ihr war.

00:39:01: das was mir gehört fühlt sich nach unserem gemeinsamen an ist jetzt so erste streits.

00:39:07: Und im auto auch erst mal dieses fragen abitu attached und so.

00:39:11: Ist eher

00:39:12: einer meiner least velvet songs aber seit trotzdem sehr nur aus hier geschrieben auch mit dieser melancholie Grundsätzlich das und mal ins positive, mal ins negative umschlägt.

00:39:23: Und dass auch genau mittig auf diesem Album platziert also mit exakt sechs ... verliebten Songs davor und sechs.

00:39:30: Na ja, ihr werdet jetzt noch hören Songs danach... Und das ist auch wenn dieser Song als Song mich nicht mega catcht... Ist es auch wieder was, was sich bei ihrer Größe und ihrem Star-Level sehr zugute halt ähnlich wie wir's bei in der Billie Eilish hatten,... Wie viele Konzepte auch den Alben steckt?

00:39:46: Ja.

00:39:47: Und das is' auch das weshalb ich ihn jetzt trotzdem eher positiv rate', dass das Gefühl in dem Song sogar fast noch schwerer zu beschreiben ist als die pure Verliebtheit obwohl sie da sagt, das kann man gar nicht gut auf dem Song verpacken.

00:40:01: Trotzdem gelingt es ihr für mich vier bis fünf mal sehr gut und dieses Gefühl was sie hier hat ist eigentlich noch schwer zu beschreiben und trotzdem gut gelungen.

00:40:24: Ja total und deshalb war halt auch dieser diese Nebenstory mit ich lerne irgendwie die Stadt besser kennen so wichtig für mich weil dass ja genau das Gegenteilige ist.

00:40:32: du Du gibst quasi was von dir und dann kennst du deinen rundherum, wie die Stadt so ist.

00:40:37: Und du findest dein eigenes Leben dort.

00:40:39: Gleichzeitig gibst du aber irgendwie dein Leben auf weil du halt das dieser Personen gibst, wofür die auch nichts kann wenn du da halt bist.

00:40:46: Also es ist eine spannende Dynamik in zwei Richtungen deshalb irgendwie schön beschrieben... ...und dann kommen wir zu eigentlich dem großen Song oder?

00:40:53: The Cure ist schon also zumindest die Light Single, wie man als Mitte Fünfziger sagen würde Wo wir noch nicht sind, zum Glück.

00:41:02: Und durchaus ein Track der mir sehr gefällt bei hier Milliarden Einflüsse fast aufeinander prallen und ganz viele einzelne Elemente im Klang wo ich denke ach was das erinnert mich zb also die Gitarre am Anfang Foo-Fiders.

00:41:17: Schön so ein Everlong, Foo Fighters wunderbar.

00:41:20: Könnte man raus schneiden hier Dave Grohl hinmachen?

00:41:23: Man hätte das dann gibt es ja noch diese Streicher wieder und ich weiß nicht wieso die Streiche immer so leise sind auf diesem Album.

00:41:29: aber Die finden auch statt und da ist fast schon so einen Viva La Vida Codeplay drin wenn man auf dem Melodie achtet.

00:41:36: Und das sind natürlich die großen Songs unserer Zeit oder der vergangenen Zeit, die da irgendwie Einfluss nehmen in einer neuen Künstlerin.

00:41:44: Die das halt alles total geschickt zusammen webt und ihre Geschichte daraus macht und einfach eine riesengroße sehr gute Single macht, die dann aber auch sich nicht... zu teuer ist, am Ende noch mal die Drums reinzuballern.

00:41:56: Und die sind ja immer so geil!

00:41:58: Hell yeah!

00:41:59: Weil dieses Album hatte ja schon viele kleine rockige Elemente drin.

00:42:05: aber ich finde hier kommt zum ersten Mal richtig durch und... da klammer ich wirklich my way aus, weil das für mich nicht so richtig durchkommt.

00:42:11: Hier kommt durch so ey rockmusik ist geil etwas härter, etwas schneller, dass ruhig sein wir dürfen auch mal eskalieren und das halt auf der großen leistlingel finde ich einfach sehr stark Und vor allem dann natürlich die große erkenntnis dass ich hab gedacht das wäre jetzt dieses dieser eine kick den ich brauche Das wär jetzt meine heilung aber ist es halt denn doch nicht.

00:42:29: also dieser mensch füllt auch nicht das aus in meinem leben was ich erhofft habe.

00:42:34: und vielleicht auch da nochmal zurück zu ganz an den anfangen.

00:42:38: wir haben sie ja in diesem bild von sie ist gelangweilt auf dem bett und guckst du auf ihr händi und also aus dieser.

00:42:44: es kommt ja eigentlich aus so einer lange weile raus die hat er dieses.

00:42:47: ne ich bin auf dem bett stalk dich online und denkt mir okay krass und natürlich fängt sie vorher in dieser geschichte an.

00:42:54: aber es gibt schon auch diesen moment der ja so ein bisschen man ist für sich und nimmt sich das als mission quasi mit Und projiziert vielleicht gerade das, weil wir auch Obsession und solche Filme hatten.

00:43:05: Gerade dieses Man guckt sich irgendwie auf Insta dann nochmal die Bilder an von der Person, die man gerade eh spannend findet um es imaginiert da noch mehr rein als da schon ist Und merkt aber jetzt am Ende dieser Geschichte, okay.

00:43:16: Auch das war vielleicht eher meine Wundvorstellung und vielleicht bringt es auch gar nichts, dass alles reinzuprojektieren auf den Menschen.

00:43:23: Finde ich irgendwie auch auf Konzept-Ebene ziemlich geil zusammengeflochten.

00:43:27: also starkes Ding.

00:43:28: Sehe

00:43:28: ich auch so?

00:43:29: Und als Allererstes muss ich aber sagen was für ein geiler Move der Cure Einflüsse über das ganze Alben zu streuen Robert Smith von The Cure als Feature auf dem Album zu haben, aber nicht auf dem Song der De Cure heißt.

00:43:43: War für mich einfach so... also wär natürlich auch sehr on the nose gewesen, aber es war ein großer Schmunzler, als ich diese Tracklist erst mal gesehen habe.

00:43:50: Song ist für mich auch wie du sagst, nächster Highlight also für mich mit Maggots for Brains und You Plus Me die drei Favoriten würde ich sagen.

00:43:58: Einfach weil er sich wirklich durch diese gesamte Struktur so geil aufbaut.

00:44:02: er fängt mit diesem simplen Gitarrenriff an und den gehauchten Vocals das auch so ein Vibe der noch gar nicht auf dem Album war wo man instant merkt es geht in die düstere Hälfte.

00:44:13: Ich check auch den Everlong-Vergleich mit Foo Fighters.

00:44:17: Ich musste total an Elliot Smith denken, was diese simplen Gitarrenakorde und dieses zerbrechliche leicht dissonant in ihrer Stimme angeht kann auch damit zu tun haben.

00:44:27: jetzt kurzer Schlenker dass sie im sehr guten Video dazu in einem Krankenhaus Setting ist und das sehr viel whimsical Stop Motion animierte Sachen hat, was mich in Elementen ein US Anderson Film erinnert hat hat ein sehr prominent platzierten Song in einer Krankenhaus Szene.

00:44:45: In The Royal Ten Worms von US Anderson gehabt, deswegen hat dieses Intro allein einmal den medialen Full Circle Moment mit mir gemacht und davon ausgehend gräbt sie sich halt durch all diese Unsicherheiten auch dieses... gefühl mit dieser liebe wieder gescheitert zu sein beim fixen ihre probleme und halt diese große erkenntnis.

00:45:07: Wenn es diesmal wo alles scheinbar perfekt war nicht geklappt hat dann kann liebe nie die heilung der inneren struggle sein.

00:45:14: so weit so bekannt aus vielen liebes songs aber wie sie das so verknüpft mit dieser konkreten Beziehung und it don't matter how your love feels anymore.

00:45:23: It'll never be the cure, also diese Selbsterkenntnis eigentlich hat diese Liebe als vermeintliches Heilmittel habe ich komplett selbst entzaubert.

00:45:33: gerade mit dieser Erkenntnis Also die nicht nur... heilt es mich nicht, sondern die Liebe kann auch nicht mehr funktionieren.

00:45:38: Weil ich sie komplett ... Ich sie jetzt in dem Fall ausgenutzt hab als Heilmittel.

00:45:42: das dann mit dieser Unraveled Metapher verknüpft, die wie ich vorhin gesagt habe schon als kleiner Faden gespannt wurde auf Stupid Song und aber auch was für ultra heftige Textdichmomente drauf sind.

00:45:56: Also dieses Telly of the Girls, der die Fakt till I start to cry leihen ist auch in der Art wie sie das betont und quasi mit ganz viel

00:46:05: Selbsthass

00:46:06: wieder so mit ausgespuckt wird.

00:46:08: Das klingt schon sehr befreiend nur beim Zuhören geschweigelt, denn wir sich das beim Runterschreiben angefühlt haben muss.

00:46:14: also wirklich mega guter Song auch viel mehr Substanz als vielleicht man bei anderen kritisieren könnte Und der explodiert auch noch mal richtig krass gegen Ende und ist für mich glaube von der sad Seite des Albums mein Favorit.

00:46:50: Ja, weil Bekt ist es nicht.

00:46:52: Zumindest finde ich das jetzt bei den Balladigen halt... Ich find die inhaltlich eigentlich sehr stark, weil ich die These geil finde.

00:46:59: aber ich finds musikalisch um das jetzt vorweg zu sagen, ne so spannend!

00:47:03: Ich find' aber dieses Ganze eine Geste verliert ihren Wert oder auch irgendwie ein Geschenk oder so.

00:47:09: wenn's nicht intrinsisch ist sondern wer nicht danach fragen muss hey wie wärs denn mal?

00:47:14: wir zwei Urlaub jetzt und dann kommt ... romantische Idee, lass uns doch zu zweit Urlaub machen.

00:47:20: Das funktioniert halt nicht!

00:47:21: Also ich finde das unfassbar nachvollziehbar und ich glaube jeder kennt das auch... Wenn man Geschenke bekommt irgendwie, weiß ich nicht, man hat Geburtstag, man bekommt Geschenkel... Und dann gibt es ja diese Wow-Effektgeschenke wo man denkt ach das ist aber... Da hätte ich jetzt nicht gerechnet.

00:47:35: oder das habe ich mir schon immer gewünscht, das hast du dir gemerkt.

00:47:38: Cool!

00:47:39: Das finde ich nicht schlimm.

00:47:40: aber es gibt natürlich auch die... Ach cool Geld?

00:47:42: Ach cool ein Gutschein für DM?

00:47:45: Nice!

00:47:46: Also es gibt ja so Geschen, die muss man machen und natürlich sollte man dankbar sein für Geschenke in jeder Form.

00:47:52: Es hat aber eben nicht diese Wirkung, es hat immer dieses Ja.

00:47:54: Aber das ist ja nur ... Das musst du ja jetzt machen!

00:47:56: Du musst mir jetzt irgendwas geben weil wir in dieser Form und das ist in der Beziehung genauso... Wir sind in einer Form von, weiß ich nicht, Beispiel Valentinstag.

00:48:05: man bekommt Blumen so.

00:48:07: An einem anderen Tag im Jahr hat das viel mehr Wert wenn man Blumen mitbringt als an diesem Tag.

00:48:12: weil halt dass so ein Muss ist Das ist glaube ich in jedem drin, also ich kenne das Gefühl auf jeden Fall sehr gut.

00:48:19: Dass man das immer so bewertet von wie sehr ist es individuell?

00:48:22: Wie sehr ist das jetzt persönlich gedacht und dass anzuprangern finde ich eigentlich... ein sehr schönes Thema, aber ich finde es halt wirklich musikalisch als Ballade auch einfach ein bisschen viel.

00:48:33: Ich

00:48:33: find's halt sweet dass es nochmal so eine Gitarren-Ballade gibt.

00:48:37: also die anderen sind halt so.

00:48:38: ja ich weiß ihr habt dieses bisschen angefolgte ist noch gar nicht da so drauf.

00:48:43: das finde ich eigentlich ganz nett und findet halt.

00:48:46: also storytellermäßig ist es halt wie du sagst hier der spannende Punkt.

00:48:50: hier beginnt jetzt auch die eigentliche chemistry zu bröckeln nachdem so auf den cure diese große selbsterkenntnis kam.

00:48:57: Sie bekommt nicht die Zuneigung, die sie gerne hätte.

00:48:59: Gibt sich mit jedem kleinen Krümel an Bestätigung zufrieden.

00:49:03: Die ganze Beziehung ist in der Abwärtsspirale weil selbst wenn sie die zuneigung bekommt musste sie selber einfordern im jeglichen Wert raus.

00:49:11: und jeder der so eine ähnliche Art Dynamik schon erlebt hat finde ich bekommt hier für mich was ne überraschend folgige Ballade weil es ja gar nicht so Der Vibe war bisher.

00:49:21: ich checke, dass es so eine Box ist die man checken kann auf dem Album.

00:49:25: Eine Gitarrenballade, eine Klavier-Ballade vielleicht kommt ihr auch noch... Aber mich hat's nochmal auf einer anderen Sodebene abgeholt, findet teuer untergeschriebenes Setting und Bild und auch einige textliche Diamanten.

00:49:36: Und ich glaube sogar meine Lieblingsmetapher des ganzen Albums wird gedroppt mit einem Penny in a Fountain just waiting on my luck to change.

00:49:45: Das finde ich heftig!

00:49:46: Sie ist der Situation komplett ausgeliefert Passiv darin und es funktioniert auch irgendwie auf mehreren Ebenen dieses Bild.

00:49:54: Ich habe mich da ein paar Minuten drin verloren, weil einerseits liegt sie da und kann scheinbar nicht selbst an ihrer Situation ändern und ist abhängig von der Liebe von wem anders die nur spärlich kommt und andererseits fließen alle selbst erkämpften Worte der Zuneigung nur so an ihr vorbei ohne irgendwas zu bewirken.

00:50:12: Von außen sieht dieser Springbrunnen nach einem Spektakel aus, die Leute, die vorbeikommen verbinden es mit was Positiven, mit Glück das einem gebracht wird und aus ihrer Innenperspektive als Penny, als Münzer am Boden ist das alles nur ein dumpfer verwaschener Schleier, der sie umgibt.

00:50:29: von der Positivität bekommt sie gar nichts mit.

00:50:31: Also, das ist nicht nur so als Metapher auf das große Gesamte finde ich sehr stark, sondern auch wenn man es als Innen- und Außenansicht der Beziehung nimmt.

00:50:40: Und wie sie vielleicht von außen wahrgenommen wird weil von Leuten die eben nicht wissen, wie sehr sie da betteln und flehen muss geliebt zu werden... ...und ich weiß jetzt auch nix über diese Beziehungen,... aber dass halt Leute diese Fake-Gesten von außensehenden könnten und sich denken ach was ein süßes Pärchen bei der Erfolgreichstehende in der Öffentlichkeit.

00:50:56: und sie liegt halt unter ihrem ... verwaschenen Wasserschleier und bekommt nichts von der positiven Wirkung dessen mit, fand ich sweet.

00:51:05: Schön ja!

00:51:05: Und auch das drum herum funktioniert für mich super ist gesanglich wieder super schön abgeliefert und auch gelayert.

00:51:11: Ich finde das Vocal Layering hier sehr schön auf dem Song.

00:51:14: also mich hat er abgeholt.

00:51:35: Hatte ich denn auch das Robert Smith Feature abgehult?

00:51:37: wäre die nächste Frage Weil da muss ich sagen erst mal nicht, also ich war lange an der Haltestelle und hab gedacht ja jetzt kommt sie.

00:51:45: Ja jetzt kommt.

00:51:46: er ist natürlich eine Legende der man schön auch.

00:51:50: Also ich finde es einfach sympathisch.

00:51:51: Ich find's geil dass sie ihn als erstes großes Feature nimmt und auch das einzige Feature auf dem Album.

00:51:58: Da hat den wir dann aber auch gleich.

00:51:59: manchmal ist man mehr Fan als dass es funktioniert von der Person die man einlädt.

00:52:04: Dann singen die aber zusammen Und dann gibt es immer wieder so kleine Ausflüge, wo man sich denkt ach ja okay das geht jetzt aber voll auf.

00:52:12: Also dieses letzte Drittel dieses Songs wenn er die Adlips quasi droppt und so kleine wirklich so musikalische Ausflüsse macht und einfach noch eine Zeile mehr singt oder die Zeit ein bisschen länger lässt... ...und sie zeigt nochmal was sie kann und so.

00:52:26: Das schaukelt sich so ein bisschen zusammen hoch Und da hat es mich dann erreicht.

00:52:30: Es ist halt nur so ein recht langer Bild ab bis man da ist, weil die einfach beide ihre Strophe bekommen und das könnte auch süß sein... ...und es hat auch irgendwie Bedeutung, weil's halt für sie wichtig ist und irgendwie für ihn auch ein geiles Statement darauf zu sein.

00:52:43: Aber ja, das letzte Drittel, das begeistert mich dann doch

00:52:46: ich.

00:52:46: Ich fand generell, dass das unerwartet gut funktioniert.

00:52:50: Also ich hab ja auch aus primavera verbundenheit die live aufnahmen von da gesehen wo der song er Premiere hatte Wo sie glaube ich generell surprise headliner war wo ich denke die sind da wirklich am kochen.

00:53:05: Und für mich harmoniert das auch so in der gemeinsamen Refon schon super, weil ich so denke es ist diese alternde britische Musiklegende und diese sehr junge US-Amerikanerin die dann auch parallel das Wort Can't und Cant singen.

00:53:19: Das ist für mich schon so ein charmanter Moment.

00:53:21: und halt wie du sagst so dieses am Ende so ein bisschen Abweichen und noch so Schlenke um sich drum singen Find ich sehr sweet.

00:53:28: Diese soften Synthesizer und auch so die Drums, die mich erst abgefuckt haben.

00:53:33: Das wird sehr detailliert aber für mich hat diese Snare war mir erst zu platt und stumpf.

00:53:37: Ja, die ist nervlich am Anfang ja!

00:53:39: Aber

00:53:39: dann habe ich mich mit der Zeit ein bisschen da drin verloren wegen den ganzen Details auch weil diese eh schon stumpfe Snare kommt vom rechten Ohr und bekommt fast noch dumpferes Echo auf dem Linken.

00:53:51: das ist irgendwie geil gepannt.

00:53:59: Und dann diese beiden Strophen, so dieses Beschreiben von Symptom unter denen sie leiden und für die es keine Erklärung gibt.

00:54:06: Die Erklärungen liefert da nicht die allgemeinen Medizinerin sondern die Hook nämlich der Partners Schuld.

00:54:11: Das klingt erst mal wenn man zusammenfasst natürlich mega plump aber halt mit der Erkenntnis von den Songs davor und auch danach und wenn man damit nochmal so den Text durchgeht finde ich das schon schön gemacht.

00:54:22: Also jeder Film, den ich sehe bringt mich zum Wein.

00:54:26: ja weil dort vielleicht Liebe dargestellt wird die nicht toxisch ist oder mir nicht mehr abverlangt als sie gibt und so all diese Zeilen connecten sich ganz geil mit den Songs drum herum finde ich

00:54:37: was ich jetzt spannend finde.

00:54:38: also ich habe mich da schon gefragt wie toxisch wird er dargestellt?

00:54:43: und ich finde es auch viel quasi Problem in ihr.

00:54:47: Also ganz vieles von den Hoffnungen, die sie mit einer Beziehung verbindet und diese Übertreibung zu Beginn sind ja schon auch quasi unrealistisch und das ist nämlich ein bisschen das Endeverweck dieses Albums.

00:54:59: Aber es war jetzt nur mal Thema so.

00:55:02: also es ist eine Mischung aus.

00:55:03: er ist auf jeden Fall nicht der passende Partner.

00:55:06: aber so aktive toxische Handlungen wissen wir ja nicht, weil wenig Beispiel kommt außer das Geschenke und dass sie quasi höhere Erwartungen hat an ihn als er widerspiegelt.

00:55:17: Also ich weiß nämlich jetzt als toxisch bezeichnen würde.

00:55:19: Ich glaube ehrlich gesagt

00:55:20: nicht.

00:55:20: es ist einfach unpassend!

00:55:22: Ich

00:55:22: glaube ich beziehe mich auf eine einzelne Line die im letzten Song... also ich glaub der letzte Song führt da noch mal vieles zusammen, weshalb ich schon den High gesprungen habe.

00:55:34: Aber grundsätzlich ist es einfach ne unpassende Dynamik oder eine Person, die deutlich weniger investiert als die andere.

00:55:41: Und dass es daran langsam lahmt und kränkt.

00:55:45: Ja finde ich einfach halt schön auch mit The Cure also dem Song verbunden so mit dem.

00:55:51: Ich ging davon aus Die externe Liebe bringt mir innere Heilung und jetzt erkennt sie quasi das Gegenteil ist der Fall.

00:55:56: wenn ich nicht mit all meiner Energie versuchen würde immer und immer wieder das Ding am Laufen zu halten ginge es mir vielleicht auch weniger schlecht.

00:56:05: Zumindest das finde ich eine süße Idee, süße Platzierung auch in der Tracklist und wie gesagt die Kombi funktioniert mega gut.

00:56:12: Ich find' auch seine Strophe irgendwie süß wäre dieses It's getting harder every day so hinschleift.

00:56:20: Find' ich geil!

00:56:21: Also das ist jetzt nicht mein Highlight-Track aber ein sehr guter.

00:56:39: Ja, last is jetzt auch nicht THE Highlight Tracks, ich find' aber eigentlich ne verhältnismäßig... gelungene ballade fast schon.

00:56:45: also diese klaviermelodie finde ich ganz geil.

00:56:48: es ist

00:56:48: der shade

00:56:49: und nein das ist ja die ehrlichkeiten sind halt relativ groß zwischen den balladen deswegen kann man die sehr gut vergleichen.

00:56:56: ich find's wahrscheinlich auch hier einfach so spannend weil dass also hier ist die liebe wirklich einfach tot.

00:57:00: so es ist.

00:57:01: es ist vorbei auch wenn sie nicht den schlussstrich ziehen mag und da eher wiederum quasi dann die Person ist, die das beendet.

00:57:10: Also das ist irgendwie geil formuliert, dass man so umdreht aus Liebe beendete und ich würde mir wünschen du würdest mich weniger lieben weil dann hättest du es vielleicht nicht an dem Punkt beendeten.

00:57:20: aber eigentlich ist es ja eine im nach in der Nachbetrachtung.

00:57:23: dankbarkeit dafür dass es beendeter worden ist weil es ist ja richtig wie man später auch merkt irgendwie trotzdem ja auch eine tiefe dramatik darin dass man realisiert man liebt nicht mehr man kriegt das auch nicht mehr.

00:57:35: rekonstruiert also dieses noch mal das daytime das finde ich auch krass dass natürlich automatisch dazu führt dass man das dann vergleicht mit davor und mit wo halt diese liebe noch da war.

00:57:44: und es ist ja so.

00:57:46: Also Liebe ist ja so schwer zu greifen und zu beschreiben, aber eben dem Wiedererleben von etwas mit derselben Person.

00:57:51: Und man fühlt aber ganz anders und kriegt das... Das macht einen traurig, dass nicht mehr zu fühlen.

00:57:56: Dass es ein tolles Bild für eine Liebe die verschwunden ist.

00:57:59: Und das kann natürlich auch einfach Gewohnheit sein!

00:58:01: Es gibt es auch.

00:58:03: Aber in diesem Fall halt einfach die Liebe, die weg ist aus ganz viel genannten... Zehntrack gründen, wieso das nicht mehr so ist wie es vorher war oder wie man sich gewünscht hat.

00:58:12: Eine Mischung aus beidem und auch diese körperliche Reaktion dass ihr die ganze Körper quasi müsste das fühlen aber erschreiten nein stopp und ich kann das nicht.

00:58:21: Und auch die hoffnung am nächsten tag wird's irgendwie besser.

00:58:24: also das schlafen wir drüber gibt den noch mal in der nacht.

00:58:26: Das ist wirklich krass.

00:58:28: Also das hat mich dann einfach mitgenommen.

00:58:30: es ist vom klang her schon halt eine ballade mit gravier wie man sich eine Ballade mit der Vier vorstellt.

00:58:36: Aber dieser Schlussstrich, der gezogen wird nicht von ihr ... Es wird ja immer offensichtlicher von sagen zu sagen, finde ich irgendwie ne krasse Erkenntnis und ein starker Moment auch auf dem Album aus ihrer Perspektive das so anzusprechen und so zu formulieren.

00:58:50: Ich muss sagen, an dem Punkt des Albums wenn man jetzt nicht so involviert ist in dieses emotionale Storytelling könnte ich verstehen, wenn man hier sagt Bagged war ne Ballade was wrong with me auch eher und deprimierendes slowest duet.

00:59:05: Und jetzt noch meine Klavier-Ballade oben drauf, könnte ich verstehen dass das Album hier ein bisschen so an Drive verliert?

00:59:10: Das war so meine erste Reaktion darauf.

00:59:12: aber jetzt A weiß ich ja was danach kommt und wenn man das weiß sollte man die eine Ballade auch noch verknusen können.

00:59:19: und B finde ich den wieder sehr gut also auf ähnliche Weise wie wir es letztes Jahr bei dem Olivia Dean Album hatten.

00:59:26: also auch da war das ganze Album sehr love in all seinen jeweiligen Facetten und auch da gab es dann quasi zum Gegengewicht zu den Pop-Bängern, auch die ans Herz gehen Balladen.

00:59:36: Und da sehe ich so ein bisschen das Leinstellungsmerkmal von Les also dass hier auch noch mal eine Klaviernummer reingehauen wird, der angesollt ist und auch die Beziehung ja eigentlich zu Ende zieht.

00:59:49: Also das ist eigentlich so der Endpunkt von der Erzählung und wo ich bei Honeybee meinte jetzt giving verliebte La La Land das Lala Land Ende nur eben nicht so halbwegs harmonisch, sondern mit der bitteren Erkenntnis daran festzuhalten und jeden Abend mit Bauchschmerzen schaffen zu gehen bringt es einfach nicht mehr.

01:00:08: Und wenn sich so von dir geliebt werden anfühlt bitte liebt mich weniger wie sie diese Poarten formuliert mit diesen spezifischen Anekdoten am Flughafen zu sitzen heulen für die Liebe oder diese Zeile, du hast gesehen wie ich glücklich aussehe.

01:00:26: Also musst du doch checken dass ich gerade nicht mehr glücklich bin.

01:00:29: das ist auch einer dieser Outsch-Momente dieser Ballade die das für mich total Carine und auch irgendwie... Für mich eine schöne Erkenntnis dass die Songs auf diesem Album funktionieren mit fetter voluminöser Begleitung ausgeschmückter Produktion aber auch nur mit ihr und einem hörbar knarzenen Klavier was hier ab und zu ein paar mal noch bewusst sicherlich drin gelassen wurde, finde ich super toll gesungen.

01:00:55: Toll minimalistische Ballade mega gut!

01:01:16: Aber auch gut dass es hier nach all diesem mit bis low tempo gekröße nochmal richtig vorangeht nämlich auf expectations in alleraller bester lcd sound system manier mit heftigstem Synthesizer-Einsatz nach vorne.

01:01:31: gepresht wird da.

01:01:33: Was ein Einfluss ist, den ich wirklich nicht mehr erwartet habe, ob umso toller fand dieser super tanzbare Ausbruch direkt von Anfang an diese Lied-Synthesiser dann nochmal diese Glockenähnlichen kleineren Syntheshäuser die dazukommen und super catchy sind mega drums und auch diese Claps, die das nochmal mitgegern machen.

01:01:53: Der hat mich von der ersten Sekunde gehabt bringt auch noch mal eine unerwartete Energie auf diese zweite Albumseite und das spiegelt sich auch textlich wieder.

01:02:02: Also es ist ein bisschen dieser erste Moment wo man so ein bisschen das Gefühl hat Lehren gezogen zu haben aus der vergangenen Beziehung jetzt andere Standards zu setzen was Dating- und Männer angeht.

01:02:14: und so fühlt sie dieses Song auch an.

01:02:15: So ein bisschen dass erst einmal wieder ausgehen nach einem Heartbreak aber noch so halbwegs drin ist.

01:02:22: Und das auch schon wieder ein bisschen belächeln können, was sich auf dem Datingmarkt tummelt ohne sich direkt in die nächste vermeintliche Cure zu stürzen sondern realistisch bewerten, was da an drogenabhängigen mit Fake Jobs rumrennen hat und gleichzeitig eigene Muster von vorher durchbrechen obwohl man auch es wieder mit einem C im Wasser ist, aber nicht ganz reingesprungen.

01:02:46: Ich finde der hat... von vorn bis hinten eine super befreiende Energie, macht auch beim Hören dem zufolge sehr viel Spaß.

01:02:51: Insbesondere diese Supercatchy Hook weil man halt auch dieses Tal auf dem Album so ein bisschen hinter sich gelassen hat.

01:03:13: Ja ich finde den auch mega.

01:03:15: Ich bin mir nicht ganz sicher ob es nicht da auch Layer gibt die man interpretieren kann wie also ob das Verhalten wirklich einzureinzu ist wie es erzählt wird oder ob's anders ist.

01:03:24: Weil wirklich einer meiner ersten Kommentare die ich mir dazu aufgeschrieben habe Okay, krass.

01:03:28: Ein Song ohne Layer einfach ... Ich geh auf die Party, wenn ich klären will, klär ich.

01:03:33: Wenn nicht dann nicht.

01:03:34: und ich belächel die Leute auch und fang nicht an mich sofort instantan den nächsten zu verlieben sondern find das alles ein bisschen ranzig.

01:03:40: aber wenn ich halt mal Lust drauf habe, dann mach' ich's und wenn nicht, dann nicht.

01:03:43: Das ist natürlich erstmal eine gute Haltung.

01:03:45: trotzdem hat das irgendwie aus so einem ... Also ich finde der schwingt auch immer so einen Stück weit.

01:03:50: man ist quasi in so nem Umfeld wo man jetzt nicht viel verarbeiten kann in diesem Moment.

01:03:56: Sondern es ist so ein, ich stürz mich jetzt in eine Party-Nacht und da gelten auf einmal ganz andere Regeln als vorher in dieser Beziehung.

01:04:03: Und das Konzeptbeziehungen ist ja offensichtlich wichtig weil sie vorab ununterbrochen über wie sind Beziehungen?

01:04:12: Was bedeutet mir Beziehungsbeziehung?

01:04:12: Was gebe ich dafür?

01:04:13: Was bekomme ich für?

01:04:15: Wie funktioniert das zusammen?

01:04:16: Das ist der harte Cut zu, dass mir alles egal... Ich will fannen!

01:04:21: Und das hat natürlich auch einen Layer von, es ist eben nicht alles egal.

01:04:24: Sondern das ist jetzt quasi so eine temporäre Ausflucht.

01:04:28: aber durch dieses Jahr Monate später blicke ich drauf und lacht drüber.

01:04:32: also da haben wir das jetzt mal dass was sich vielleicht am Anfang des Albums kritisiert habe dass ich mir denke ja wenn du doch stand jetzt bist du doch älter als damals und du redest.

01:04:40: natürlich ist es kunst man kann das verarbeiten aber Das ist halt diese reibe Fläche die ich damit hab mit dieser Teenie Haftigkeit manchmal an diesen Songs von der Art, wie es gesungen wird.

01:04:50: Und hier wird das eigentlich eher umgedreht sein.

01:04:52: Es wird in so ein ganz ... Ich bin jetzt in dem Moment und obwohl ich dann immer zurückblicke sofort danach denke ich mir ja scheiß drauf war fangen.

01:04:59: Das tut irgendwie auch gut an dieser Stelle des Albums weil das halt auch zeigt dass ist einfach nur eine Zwischenphase.

01:05:05: aber so eine Zwischenfase kann erstens Spaß machen oder kannst du lustigen Anekdoten führen und das ist manchmal auch geil im Leben dass man sich nachher denkt naja

01:05:13: Für den Plot,

01:05:14: was auch immer da passiert ist.

01:05:16: Einfach für den Plott und gleichzeitig zeigt es aber auch so ganz verwundenes das alles noch nicht.

01:05:21: weil irgendwann hört man im Leben auch auf Sachen für den plot zu machen weil er seinen plot gefunden hat Den Hauptplott und dann nicht mehr die Side Quests machen möchte.

01:05:29: So mit dieser schlauen Aussage gehe ich auf dem Balkon von der Party.

01:05:33: Machen wir eine Kippa nicht rauchlich Und mach hier irgendwie den Rauch raus und rede Schlau über Dinge, weil das ist wie man sich das vorstellt.

01:05:41: Wie das Raucher in Machen auf Partys.

01:05:43: und damit sind wir beim letzten Song der Cigarettes Smoke.

01:05:47: Yes!

01:05:47: Der Smoke, der lange noch an der Klamotte klebt und weiterhin stinkt.

01:05:52: Das is wirklich ein Track wo vieles was ich vorher kritisiert habe von wegen ja mich berührt.

01:05:57: dass also Ich verstehe es inhaltlich aber mich berührte es an manchen Ecken nicht.

01:06:02: Da kam auf einmal eine Gänsehaut rum, da wurde das Leben hinterfragt.

01:06:07: Ich dachte was bedeutet das alles?

01:06:09: Was hat das für diese Zeitebene von?

01:06:12: wenn sie dann sagt ja... Wenn du dein Herz zurück willst, dann gib mir mal schön meine Zeit zurück!

01:06:18: Das ist so krass.

01:06:19: Diese Zeit-Ebene, die hast du ja auch am Anfang des Albums angesprochen.

01:06:22: Spult noch mal zurück an den Anfang.

01:06:24: Aber das war ja auch da schon Thema und natürlich ist es... Das ist ja fast noch die größere Frage finde ich nicht dieses Herz geben sondern dieses.

01:06:32: man verbringt Zeit mit dem Menschen und hat die Vorstellung im Idealfall.

01:06:37: Das is jetzt für immer so!

01:06:38: Und die Qualität die man dann in diesem Moment mit dem menschen hat wird ja auch dadurch besser dass man weiß das bleibt so oder zumindest dieser Mensch bleibt im Leben.

01:06:48: So funktionieren Beziehungen, aber wenn das halt vorbei ist dann kriegt ja alles ein Geschmäckle was davor war.

01:06:55: also der Moment eigentlich ist ja nicht... Also das erste coole Date was die hatten ist ja eigentlich immer noch ein cooles Date.

01:07:00: Aber natürlich kann man nicht mehr darauf zurückblicken als ach das war cool sondern ja das war Anfang vom Ende danach dass hat alles zerstört.

01:07:08: so und diese Diese Zeit-Ebene, und grade so... Man ist irgendwie jung.

01:07:12: Man entschließt sich jetzt auf eine Beziehung.

01:07:14: Man geht einfach diese Beziehungen.

01:07:16: Ist irgendwie rational in dem Moment aber es will halt nicht werden.

01:07:19: Und das bricht auseinander.

01:07:21: Und dann dieses Herz zu Zeit.

01:07:23: ich finde das echt krass als Bild Das hat was Tief trauriges, weil das kann einem keiner zurückgeben in parallelen Universen.

01:07:31: Aber es hatte auch etwas Schönes ... Wenn man's umdreht, wenn man jemandem findet mit dem man so viel Zeit opfert ist ein doofes Wort für den man diese Zeit gibt, dann hat das ja auch was Schönes zu wissen.

01:07:42: okay, es hat mir auch was gegeben und das hat sie ja nicht gehabt.

01:07:45: aber da kann jeder sich denken hab ich vielleicht doch gehabt oder vielleicht auch nicht wie immer.

01:07:50: Aber dieses ganze Bild aufzumachen und aus dem Album zu gehen Und dann noch eine Britsch rauszuhauen, die nochmal alles rausfeuert.

01:07:57: Wo man denkt krön ist ein ruhiges Ende wie so nicht.

01:08:00: wir haben jetzt auch viele überladen gehabt Dann können wir jetzt auch brauchen wir es auch nicht nochmal den großen Pauken schlank machen der kommt doch nicht.

01:08:05: aber Es kommt sehr viel andere Instrumentelle Untermalung.

01:08:09: das ist auch echt immer ein krasser Moment um sich da Nicht zu schade zu sein am ende doch nochmal ganz ruhig zu werden und doch nochmal persönlich und intim.

01:08:17: Und damit endet dann so ein Album auf so einer krassen Note.

01:08:20: Also diese letzten zwei, die hauen noch mal so viel raus was mir vielleicht etwas lange Reise von Verliebtsein und ah er ist der eine und ich habe noch zehn Metaphern gefunden wie sehr ich diese Person liebe.

01:08:34: das gibt mir echt nochmal viel am Ende so abgeholt zu werden und so runterzukommen.

01:08:41: Das finde ich gut, dass du den so appreciate ist.

01:08:44: Ich habe mir beim ersten mal so gedacht auch jetzt nochmal den emotionalen low point weil eigentlich sind wir quasi ja mit expectations ein bisschen... bergauf gestiegen.

01:08:53: aber natürlich ist das ja wie dieses ganze album eine reise und es wäre auch ein bisschen platt mit quasi less als einziger song der des schlusspunkt dieser beziehung ist wo es noch mal so ein bisschen melancholisch rein geht und dann nur noch party.

01:09:06: ich lerne neue leute kennen und habe höhere standards.

01:09:08: ok schnitt wer doof.

01:09:10: es ist nur korrekt dass es nochmal so ein ugly cry finale dieses großen hard breaks gibt.

01:09:15: was glaube ich auch jetzt so biografisch glaub ich ihre erste richtig große romantische bezielungen war die diese dieses Album ausgelöst hat, diesen Schreibprozess.

01:09:24: Dann checkt man es ja noch mal hoch tausend weil wer sich noch an das erste Beziehungsende erinnert und wie viel Shit von Phasen dieser Staffart ihr checked die man da durchläuft finde ich halt ein sehr konsequentes Ende.

01:09:37: nach dieser ganzen Albumreise nochmal einen Fuck!

01:09:40: Wie schwer ist es das zu verarbeiten?

01:09:42: Wie schwer is's diesen Zigarettenqualmen loszuwerden so mit dieser Grundmetaphe einzusteigen und dann wie du sagst über fünf Minuten noch mal alle möglichen Gedanken daraus zu ballern.

01:09:53: Mit diesem Pre-chorus, I regret you and how long i

01:09:57: stayed."

01:09:58: Sie macht ja nicht nur die Zeit eben nicht ihm zum Vorwurf sondern auch sich selbst natürlich

01:10:02: so.

01:10:03: das finde ich geil gemacht.

01:10:05: und eigentlich die heftigste Zeile.

01:10:08: also da ist auch nochmal Honey Bee als Coso Wort drin aber halt im Darkest in aller Momente.

01:10:14: und dann kommt die Leinlich eben bei unserer Toxic-Debatte mit dem Taking Her Side, wo sie sich darauf vermutlich auf My Way bezieht und dass der ehemalige Partner da die Seite der anderen Personen gepickt hat, die eigentlich das Battle verloren hat.

01:10:30: Und Dark war quasi auch noch mal auf das ganze Album also jetzt nicht auf jeden einzelnen Song aber sich auf viele Aspekte davon zu beziehen.

01:10:37: und dann die eigentlich Darks Zeile Tell Me Something Honest So The Memories Turn Dark Wie du gesagt hast alle positiv verknüpften Momente.

01:10:48: Blumenläden, Kaffee läden andere Städte Flughäfen alles was irgendwie mit dir connectet ist.

01:10:55: ruinier mir das bitte für immer dass ich das schneller los werden kann und wie das am ende outfaded uns sich wiederholt also impliziert so scheinbar funktioniert es und die Erinnerung faden is wirklich ein Düsteres episches Ende, was natürlich der krassest mögliche Kontrast zum Album beginnt ist.

01:11:14: Das ist natürlich klar aber auch noch mal ein Kontrast.

01:11:16: selbst zu den Emotionen die in der zweiten Hälfte schon drin waren und verarbeitet wurden finde ich super super konsequent und freut mich dass der nochmal bei dir gehittet hat.

01:11:52: So wer bis hierhin gehört hat, der sollte mal mindestens uns folgen und gerne gerne auch kommentieren was eure Meinung zu dem Album ist oder wieso.

01:11:59: ja ich frag wie so wir jetzt über Olivia Rodrigo sprechen.

01:12:03: Könnte man sich auch fragen aber ich glaube wir haben einige Argumente gesammelt!

01:12:07: Wieso das sehr besprechenswert ist?

01:12:09: Wer uns weiter unterstützen möchte weil dass es ein sehr zeitintensives Hobby was wir hier haben Der kann uns finanziell unterstützen über Steady und Patreon oder einfach bei PayPal mal paar Euronen uns schicken oder sich geil einkleiden über unseren Shop, ihr findet alle Links in der Beschreibung.

01:12:25: Und jetzt das große Fazit!

01:12:27: Das fällt bei mir recht positiv aus.

01:12:29: ich bin nicht vollends begeistert.

01:12:31: es gibt wirklich ein Auf und Ab sowohl emotional als auch musikalisch als auch von dem wie ich das wahrnehme und wie sehr mich das berührt.

01:12:40: aber minimum dieses Ende ist so unter die Haut gehend rechtfertigt so viel holprigen, teilweise Weg den ich gegangen bin.

01:12:48: umso wo ich denke ja aber.

01:12:50: Das ist doch jetzt schon wieder Teeniepop und es ist auch nicht schlimm.

01:12:52: also Teenie-Pop per se ist ja nicht schlecht und man kann auch Songs schreiben aus der Perspektive einer gerade siebzehnjährigen die sich zum ersten Mal verliebt und das war natürlich ihre erste große Liebe und so.

01:13:03: und Ich bin in dem Gossip auch nicht so tief drin Aber ich sehe als natürlich des Alter von dieser Person jetzt Und dass es jetzt halt auch nicht ultra jung ist halt auch dreiundzwanzig Da kann man schon reflektieren auf seine ersten Gefühle und so.

01:13:16: Und das passiert ja hier auch, also wir kriegen ja am Ende eine total... Also nicht zwingend reif im Sinne von wow jetzt ist sie so krass erwachsen aber wir kriegen eine Reflexion von dem was vorher war und von den Momenten die vorher waren die vielleicht auch von ihr übertrieben sind.

01:13:30: weil das finde ich so stark an dem Album.

01:13:31: es ist nicht nur so ne ey mein ex war ein richtiges Arschloch sondern es ist so einen Ich und er ... hatten massiv Probleme, indem wir uns das zusammen vorgestellt haben.

01:13:41: Und es ging einfach nicht zusammen und ich habe mit... bin wahrscheinlich mit sehr sehr großen Erwartungen rangegangen die entweder nicht erfüllbar sind oder die er nicht erfüllt hat ist ja auch wurscht.

01:13:50: Hat auf jeden Fall nicht funktioniert und eher wiederum... Hat auch Dinge getan, die nicht in Ordnung waren und hat gleichzeitig mich aber schon geliebt.

01:13:57: Das ist auch nicht so ein Ausnutzding im Sinne von irgendwie er hat sie nicht geliebten oder so.

01:14:01: Es gibt so viele Pop-Songs wo nachgetreten wird Und das ist auch völlig gerechtfertigt an vielen Ecken.

01:14:06: Aber ich finde es sehr angenehm dass es hier teilweise so wirkt als könnte das passieren.

01:14:11: Aber im Endeffekt ist es auch eine hinterfragen von ja was sind überhaupt?

01:14:14: wie gehe ich dann an Beziehung ran.

01:14:15: Ist das so gut, wie's war?

01:14:17: und gleichzeitig auch was hat er mir denn überhaupt gebracht?

01:14:20: Also diese Ebenen gibt es und diese Doppelabrechnungen mit ihm und mit ihr finde ich einfach einen sehr schönen Ansatz und da kann ich damit leben dass da Elemente drin sind wo ich denke Ja Es klingt halt oft dann doch einfach nach so einem Teenie-Pop in der Art, wie es gesungen wird.

01:14:36: Also gar nicht zwingend inhaltlich weil wenn das eine andere Band singen würde... ...würde ich das wahrscheinlich.

01:14:41: irgendwie weiß ich nicht von.

01:14:42: Tainz.

01:14:42: DC hat auch über toxische Liebe Songs gemacht.

01:14:45: da denke ich mir aber nie Green Chatton was soll das denn?

01:14:49: Sondern da kriege ich eine andere Perspektive und ist oft in diesem In dieser Klang-Ebene, die da bemüht wird ist es halt oft so dass man sich denkt boah ja aber das kann doch nicht deine Perspektive sein.

01:15:00: Du hast noch eine andere Perspektiv mittlerweile.

01:15:02: wieso schliffst du immer wieder in diese junge Rolle?

01:15:05: Die so ganz naiv rangeht an die ganz vielen Songs und hier ist es teilweise so aber ganz ganz oft nicht so.

01:15:10: Und es ist musikalisch sehr kreativ auch wenn's immer sehr mittig bleibt in der Popwelt Aber die Ausstüge in jede Richtung sind ultra geil.

01:15:18: ein Konzeptalbum von der Künstlerin, die keins machen müsste.

01:15:22: Und die es auch schafft Singles rauszuhauen wo man das Konzept erahnen kann aber nicht direkt sieht... Das ist auch spannend und das finde ich erstmal sehr förderlich und ich mag dass das dann doch irgendwie klappt.

01:15:33: also Billie Eilish hat ja auch so Zeitweise Verbindungen in den Songs, aber nichts.

01:15:38: Eigentlich macht Olivia Rodrigo das nochmal deutlich konsequenter auch im Verletzten zu Charlie X-X und so.

01:15:43: also... Das ist schon wirklich ein richtiges Konzeptalbum und allein dafür bin ich schon dankbar!

01:15:48: Und das ist für mich auch die größte Huldigung von so Punk & Rock Alben weil da gibt es auch durchaus ähnliche Konzepte mit zwei Hälften und solchen Geschichten.

01:15:59: Also man merkt die ist irgendwie Die ist in der Musik drin und diesen Musik Nerd, die gleichzeitig auch aus dieser ganzen High School Musical Ecke kommt.

01:16:07: Und auch einfach ein Pop-Nerd ist was auch was Schönes ist aber vielleicht nicht Mainz Aber diese Kombination gefällt mir jetzt hier dann doch sehr gut genug gesagt!

01:16:16: Aber schön zusammengefasst.

01:16:17: also ich sehe es genauso.

01:16:18: Ich mag Die hörbaren Einflüsse, ich mag die Kombination aus großem Pop und nischigen Entscheidungen.

01:16:26: Ich mag wie konsequent das Album geteilt ist... ...ich mag auch wirklich gut sie zusammen mit ihrem Producer den Nigro der in der Stelle auch mal geschaudert ist dass wirklich ein rundes insichtgeschlossenes Pop-Album ist das wie gesagt von all diesen Quellenzieht die wir definiert haben trotzdem nach zeitgemäßem Pop legt.

01:16:48: Ich checke, dass es... ich habe auch den einen Peak-Moment wo's für mich ein bisschen zu swiftig ist erwähnt aber sonst... Es pulsiert am Anfang vor Liebe, es wird in der Mitte so melancholisch wie es nur sein kann und wird am Ende tief traurig bis zelebriert das es vorbei is'.

01:17:06: Und ich find' für diese Soundpalette diese emotionale Palette und wie gesagt das Konzeptalbum was sie nicht hätte machen müssen, daß wir vielleicht unsere Feuilletonüberschrift gewesen funktioniert das einfach sehr gut auf dem album flow.

01:17:19: ich stehe da vielleicht ein bisschen positive als du jetzt insgesamt davor und bin halt wirklich hat mir an gewohnt angewöhnt mit der zeit.

01:17:29: So plus und minus zeichen ansongs zu machen in unserer vorbereitung.

01:17:33: ich hab oft doppelte und dreifache pluszeichen.

01:17:36: ich finde den einstieg mega stark.

01:17:39: Ich find halt honey bee maggots for brains und u and me drei ...geile Pop-Songs, dann flacht es ein bisschen ab und spätestens wenn wir in The Cure... ...und die zweite Hälfte reingehen.

01:17:48: Ein geiles Duett mit selbigem Sänger!

01:17:51: Und wie du sagst, wo ich einen geiles Finish mit einmal absolut auf die Kacke hauen, einmal absolut ugly crying darliegen.

01:17:58: Ist wirklich alles dabei was man sich von einem geilen Pop Album in zwei, sechsundzwanzig wünscht?

01:18:02: Und so ging das mir damit und deswegen habe ich es mitgebracht.

01:18:05: Ja danke dafür, wenn ihr auch Vorschläge habt was wir so besprechen sollen weil die Welt da draußen so viele Alben zu bieten hat, dann auch gerne in die Kommentare.

01:18:15: Und ansonsten bis zum nächsten Mal!

01:18:17: Vielen Dank fürs Zuhören, tschüss,

01:18:19: ciao!

Über diesen Podcast

»Man spricht viel zu selten wirklich über Musik!« So ungefähr lautete der Grundgedanke als Jan und Eric den Favourite Worst Cast ins Leben gerufen haben. Im Podcast besprechen die beiden Track-by-Track die spannendsten Releases, die der Musik-Kosmos zu bieten hat. Viel Rap, aber auch nischigen Indie und großen Pop - Hauptsache Musik, die etwas in ihnen auslöst. Und genau darüber tauschen sich die beiden im FWC aus. Manchmal akribisch analysierend, manchmal sehr emotional und reflektierend - aber immer mit Ohr fürs Detail. Ein Podcast für alle, die sich in Zeiten kürzer werdender Aufmerksamkeitsspannen gerne Zeit für Musik nehmen.

von und mit Eric Blache & Jan Klefisch | Favourite Worst Cast | Album Reviews, Interviews, Festival Recaps zwischen Deutschrap, Indie, Pop & Post-Punk

Abonnieren

Follow us